Königstein
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Die Marktgemeinde
Königstein

Der Markt Königstein
hat ca. 1.800 Einwohner
auf einer Gemeindefläche von etwa 32,4 km². (1)

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Burg und Kapelle Breitenstein

Breitenstein ist ein Ortsteil von Königstein mit ca. 20 Bewohner und liegt knapp 1,5 km südöstlich des Hauptortes auf etwa 600 m Meereshöhe.


Bild

Der Ort ist weithin durch seine Kapelle, ein Überbleibsel der Burg Breitenstein, bekannt. Sie steht auf einem Felsen. Die ehemalige Burg stand, ebenfalls erhöht, auf dem Felsplateau  danben.

Auf dieser wohl ältesten bekannten Ansicht von Braitenstein (2) aus dem Jahr 1603 sind die doch recht stattlichen Ausmaße der Burg zu erkennnen.
Die Kapelle ist ganz rechts. Durch den Eingang im Erdgeschoss unter dem Kapellenraum gelangte man in die eigentliche Burg.

"Auf dem Gipfel des 612 m über Meereshöhe aufragenden Breitenstein stehen weithin sichtbar die beiden Felsen der ehemaligen Burgen Vorder- und Hinterbreitenstein. Von ihren Bauten verblieben nur wenige Reste. Sehr gut erhalten ist lediglich die Torkapelle (Anm.: rechts) auf Hinterbreitenstein bzw. Neubreitenstein. Sie besteht aus einem länglichen Baukörper aus gut geschichtetem Quadermauerwerk mit breit gerundetem Abschluss nach Osten. Das Erdgeschoss wird von einer tonnengewölbten Passage gequert, deren rundbogiges Außenportal mit seinen Pfeilern und Kapitellen sehr aufwendig gearbeitet ist." (3)

Die Burg selber "soll allerdings bereits im 12. Jahrhundert von den Grafen von Sulzbach gegründet und mit Ministerialen besetzt worden sein. Nach dem Aussterben der Sulzbacher kam die Burg Breitenstein 1188 an die Staufer. Sie tritt erst 1266 mit dem Reichsministerialen Hermann von Breitenstein ins Licht der geschriebenen Geschichte. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erheirateten die Breitensteiner die benachbarte Burg Königstein, wodurch die Herrschaft Breitenstein-Königstein entstand. 1356 begaben sich die Breitensteiner unter den Schutz von König Karl IV.; damit wurde Breitenstein bis 1638 kaiserliches Lehen. Die Burg wurde wiederholt verpfändet, unter anderem Ende des 14. Jahrhunderts an Herzog Stephan von Bayern. 1503 weihte man das 'Kapellchen' im Untergeschoss. 1638 belehnte Kaiser Friedrich III. die Herzöge Johann Friedrich und Friedrich von Holnstein mit dem Reichslehen. Damals war die Burg angeblich bereits verwahrlost und diente später Anwohnern als Steinbruch." (3)

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verwendete und weiterführende Quellen

1 http://www.markt-koenigstein.de/ 
2 Conrad, Mathias, Romanische Torkapelle auf Burg Breitenstein, in Der Eisengau, 23, Amberg 2004
3 https://hdbg.eu/burgen/detail/burgruine-breitenstein/214
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Chopin, Posthornwalzer

letzte Bearbeitung dieses Artikels am 21. Dezember 2025

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