Kapläne
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Kapläne
in der Pfarrei Auerbach

Neben dem jeweiligen Stadtpfarrer war meistens auch mindestens ein Kaplan in der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Auerbach tätig; eine lange Schar in den vergangenen Jahrhunderten. Hier sollen nur die Kapläne der letzten sechs Jahrzehnte genannt werden, deren Namen und Wirken sicher bei vielen Auerbachern noch in guter Erinnerung sind.
"Kaplan" kommt vom lateinischen Wort "capellanus", und heißt übersetzt "der die Kapelle Betreuende". Den Titel "Kaplan" führten ursprünglich die Kleriker bei der Kapelle eines fränkischen Königshofes. Früher kannte man auch die Bezeichnung "Cooperator" (Vicarius cooperator).
Johann Ritter, 1938 bis 1986 Stadtpfarrer in Auerbach, hat einmal über seine Kapläne geschrieben: "Sie haben die Hauptarbeit in der Schule und am Krankenbett, wie in der Betreuung der Jugend. Sie sind auch von früh bis abends in Anspruch genommen." (Auerbacher Pfarrbrief 1963)
(Auf die Unterscheidung zwischen 1. bzw. 2. Kaplanstelle wird hier verzichtet!)

1928-1930 Johann Hagel, zuletzt Pfarrer in Zapfendorf, + 1981
1930 Dr. Wolfgang Zenger, zuletzt Pfarrer in Hersbruck, + 1972
1931-1933 Johann Hummel, zuletzt Pfarrer in Rattelsdorf, + 1985
1932 Michael Pflaum, zuletzt Pfarrer in Lohndorf, + 1980
1933-1934 Franz Lorber, zuletzt Studiendirektor i.R. in Bamberg, + 1988
1933-1934 Wilhelm Forster, Pfarrer i.R. in Rothenburg o.d. Tauber, +
1934-1935 Johann Meixner, + 1942
1934-1935 Franz Krapf, zuletzt Pfarrer in Uetzing, + 1985
1935 Johann Senftinger, 1939 Heeresdienst, +
1936 Ludwig Weber, + 1943 (gefallen)
1936-1937 Johann Teckenberg, zuletzt Benefiziat in Scheßlitz, + 1977
1937-1939 Johann Tremel, zuletzt Pfarrer in Elsendorf, + 1980
1937-1938 Leonhard Hamann, zuletzt Studiendirektor in Nürnberg, + 1993
1938-1939 Alfons Löser, zuletzt Pfarrverweser i.R. in Kirchahorn, + 1987
1939-1946 Joseph Voll, zuletzt Pfarrer in Lahm, + 1991
1939-1940 Johann Schmidl, zuletzt Pfarrer in Oberailsfeld, + 1983
1940/46-48 Johann Linsner, zuletzt Pfarrer in Reundorf, + 1976
1945-1951 Michael Hofmann, zuletzt Pfarrer in Glosberg, + 1976
1947 Alfons Löser, er kam 1947 aus der Gefangenschaft wieder, s.o.
1950-1951 Alfred Dobeneck, Pfarradministrator in Herbolzheim (1958-91), + 1995
1951-1952 Augustin Kernebeck, Pfarrer i.R. von Geisfeld; + 1997
1951-1953 Rudolf Montag, Pfarrer in Rothenkirchen; + 2005
1952-1953 Georg Woelki, zuletzt wissensch. Mitarbeiter im Diözesanarchiv, + 1978
1953-1955 Friedrich Otterbein, zuletzt Pfarrer in Merkendorf, + 1994
1953-1956 Konrad Bernard, zuletzt Pfarrer in Hochstahl, + 1983
1955-1959 Peter Gahn, laiisiert; +
1957-1960 Michael Kramer, zuletzt Pfarrer in Hausen; seit 2005 im Ruhestand
1959-1961 Ernst Donhauser, zuletzt Oberstudienrat in Bamberg, + 1974
1960-1962 Werner Buckenleib, laiisiert
1961-1963 Leo Meyer, Pfarrer in St. Bonifaz Erlangen, im Ruhestand seit 2011
1962-1964 Willi Durmann, Pfarrer am Klinikum Bamberg, seit 2004 im Ruhestand
1963-1964 Manfred Schwarzhuber, Dr., zuletzt Administrator im Pfarrverband Mauern (Erzdiözese München und Freising); Ruhestand in Scheyern, seelsorgliche Mithilfe in Klettham bei Erding
1964-1965 Reinhold Richter, Pfarrer in Kupferberg, zuletzt in Zeyern, Frankenwald
1964-1967 Horst Anders, Krankenhauspfarrer in der Erlerklinik Nürnberg und von St. Stefan (bis 1993); Initiator einer Stiftung
1965-1966 Michael Hofmann, Dr., Pfarrer in Allerheiligen Nürnberg
1966-1969 Reinhold Reisser, Pfarrer in Neufang (Marktgemeinde Steinwiesen, Frankenwald), + 2008
1967-1968 Andreas Hertrich, zuletzt Pfarrer in Willanzheim, + 1992
1968-1970 Erhard Nüßlein, Pfarrer in Neukenroth und Dekan von Kronach bis 1995; zuletzt Pfarrer in Herzogenaurach; + Dez. 2013
1969-1970 Hermann Josef Sandner, Ordensgeistlicher in Maria Laach
1970-1986 Hermann Dauer, Pfarrer i. R, Eggolsheim; + 2016 (Nachruf Hbl)
1970-1971 Reinhard Stauch, Krankenhauspfarrer in Bayreuth (Hohe Warte und Bezirkskrankenhaus)
1971-1972 Hans Gerber, Pfarrer in St. Willibald Nürnberg (+)
Die nachfolgenden Seelsorger gehören der Kongregation der Resurrektionisten (CR) an.
1986-1988 P. Christoph Willa, CR, Pfarradministrator in Neuhaus (bis 2003) bzw. in Auerbach (bis 2004); jetzt in der Diözese Chur (Schweiz) tätig.
1986-1990 P. Johann Nikel, CR,  Pfarradministrator in Thurndorf (bis 2004), seither in Neuhaus an der Pegnitz
1987-1992 P. Zbigniew Szarata, CR, Pfarrer in Castrop-Rauxel bis 2013
1990- 1998 P. Markus Flasinski, CR, seit 2003 Pfarrer in Heilig-Geist Bayreuth und Johannes Nepomuk Laineck; Superior; ab 1. September 2015 Pfarrer in Auerbach
1992- 2002 P. Jan Poja, CR, Vikar in Witten (Diözese Paderborn), ab 1. September 2008 Pfarradministrator in Zeyern, Frankenwald, Pfarreiengemeinschaft Kronach; seit 1. September Pfarrer in Wallenfels (Pfarreienverband Oberes Rodachtal)
2000- 2004 P. Paul Mietki, CR, Pfarradministrator in Thurndorf (2004-2006), seit 2006 Pfarrer in Michelfeld; plötzlich verstorben am 26. Mai 2010 in Krakau
2002- 2006 P. Krzysztof Malinowski, CR; seit 2006 in Ardez, Susch Tarasp und Zernez in der Schweiz tätig
2006-2007 P. Janusz Gadek, CR, vorher Diözese Rottenburg; seit 1. September 2007 Pfarrer in Kirchenbirkig, Pfarrei St. Johannes der Täufer
2007-2011 P. Pawel Kruczek, CR; zum Priester geweiht am 28. April 2007 in Krakau; Kaplan in Auerbach seit 1. September 2007. Er wurde am 31. Juli 2011 verabschiedet. Ab 1. August 2011 war er in Laineck St. Nepomuk und in Hl. Geist Bayreuth. Seit Dez. 2014 Leiter des Pfarrverbundes Taufkirchen (Erzdiözese München-Freising)
2011-2012 P. Alexander Prosche, CR; Priesterweihe am 25. April 2009 in seiner Heimatpfarrei Neuhaus/Pegn. Danach Kaplan in Laineck und Auerbach. Seit 1. Oktober 2012 ist P. Alexander Militärgeistlicher bei der Bundeswehr, wo er früher schon als Zeitsoldat tätig war. (z.Zt. hier)
2011-2015 P. Frank Schwegler, CR. Er war bereits seit 2011 zur seelsoglichen Mithilfe in der Pfarrei; 2012 wurde er in Auerbach zum Diakon geweiht, am 27. April 2013 in seiner Heimatpfarrei St. Johannes Evangelista (Warthausen) zum Priester.
Zum 1. August 2015 wurde P. Frank zum Kaplan in der Pfarrei St. Vinzenz Witten (Diözese Paderborn) ernannt.
2015 P. Dr. Piotr Starmach, CR

verwendete Quellen
Schematismus des Erzbistums Bamberg, verschiedene Jahrgänge
eigene Unterlagen

letzte Bearbeitung dieses Artikels am 5. September 2016

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